SOS! Haben Sie massive gesundheitliche Probleme nach Ihrer Unterleibsoperation? Sie sind nicht alleine!

Leiden Sie nach Gebärmutterentfernung und/oder Eierstockentfernung an: Schwindel, Migräne, Depressionen, Müdigkeit, Übelkeit, starker Gewichtszunahme, veränderten Empfindungen, Blasen- und Scheideninfektionen, Rückenschmerzen etc.. Verlust der Libido und sexuellen Problemen, Unverträglichkeit der Hormontherapie, Gefühl des Verlustes der weiblichen Identität, Verständnislosigkeit durch die Umwelt?

Die Selbsthilfegruppe "femica" in Graz, Wien und Innsbruck soll betroffenen Frauen, sowie ihren Angehörigen und Freunden die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen, sich zu informieren und zu unterstützen, sowohl im persönlichen Gespräch als auch über unser Forum.

Erfahrungsberichte jeglicher Art werden gerne veröffentlicht. Viele ÄrztInnen schenken uns keinen Glauben, daher müssen wir alles beweisen.

Journalistenanfragen:
mail to: femica@directbox.at



Betroffene Frauen, die sich mit uns über Internet aus ganz Europa austauschen möchten sind herzlich dazu eingeladen im Forum von femica:
http://femica.plusboard.de/
über die Lognamen Cynn, femica - mit uns Kontakt aufzunehmen.



Was sind die Ziele von femica?
1. Wir möchten, dass Frauen sich getrauen darüber zu sprechen wie problematisch diese Eingriffe, auch wenn sie notwendig sind, in ihren Konsequenzen sein können. Daher muss es eine gut endokrinologische und psychologische Nachbetreuung geben.
Das ist derzeit nicht immer der Fall.
2. Wir möchten auch erreichen, dass unnötige Operationen verhindert und im höchsten Maße Organerhaltend gearbeitet wird. Auch das ist derzeit nicht immer der Fall.
3. Wir möchten ebenfalls erreichen, dass die Entnahme der weiblichen Geschlechtsorgane nicht verharmlost wird, und alle möglichen Folgen und Langzeitfolgen den Frauen und auch ihren Familien und Partnern vor den Operationen verpflichtend mitgeteilt werden müssen.
Auch das ist derzeit nicht immer er Fall.
4. Wir möchten, dass der Körper der Frau gleich sorgfältig behandelt wird, wie der der Männer, auch das ist noch nicht der Fall.
5. Wir möchten erreichen, dass Frauen mit ihren gesundheitlichen Problemen in der Gynäkologie ernst genommen werden und nicht als "psychisch überlagert" abgestempelt werden, denn das ist derzeit zu oft der Fall.
6. Wir möchten auch, dass endlich begriffen wird, (wie es international bereits üblich ist), dass gynäkologische Operationen auch die Sexualität betreffen und Probleme danach auf diesem Gebiet auftreten können.
7. Wir möchten, dass unsere Töchter und zukünftige Frauengenerationen hinsichtlich der Gynäkologie frauenorientiertere Zeiten erleben werden.


In diesem Sinne hoffen wir, dass evidenced based medicine und Gender Medizin keine leeren Schlagwörter mehr sind, sondern die Frau in ihrer Gesamtheit: als seelische, körperliche und geistige Einheit begriffen und gewürdigt wird!

Nächste Treffen:
Selbsthilfegruppe femica in Graz:
jeden ersten Freitag im Monat, ab 18 h
Fr, 7. November 2008
nähere infos unter: femica@directbox.at
http://femica.twoday.net/


Selbsthilfegruppe femica in Innsbruck
auf Anfrage:
nähere Infos unter: femica@directbox.at

Selbsthilfegruppe femica in Wien
nach Vereinbarung
nähere Infos unter: femica@directbox.at


Neue Selbsthilfegruppe für Frauen nach Unterleib- OP in Südhessen

Zur Unterstützung für ein Leben in körperlicher und seelischer Gesundheit

Am 05. Februar 2008 wurde in Zusammenarbeit mit der Parität eine Selbsthilfegruppe für Frauen nach Unterleibsoperationen ins Leben gerufen.

Nach Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcken leiden viele Frauen an den psychischen und physischen Folgen.
Dazu gehören beispielsweise auch Blasenschwäche, Vitalitätsverlust und Depressionen.
Die Selbsthilfegruppe will Frauen durch persönlichen Erfahrungsaustausch helfen und Mut machen, sich zu äußern, informieren und engagieren.
Gespräche mit anderen Betroffenen helfen, sich der eigenen Situation bewusst zu werden und neue Perspektiven und damit wieder mehr Lebensfreude zu entwickeln.

Weitere Informationen, Hinweise und Kontakte sind unter folgender Webseite abrufbar:

http://www.aok.de/hes/tool/selbsthilfe/result.php?aid=2353&cid=5&letter=&text=&plz
---

Hier einige Prozentsätze zu den horrenden Unterschieden bei Gebärmutterentfernungen in Mitteleuropa vom Nationalen College der Französischen Gynäkologen und Geburtshelfer:

CNGOF (Collège National des Gynécologues et Obstétriciens Français) (30 mai 2000)


14% Frankreich
15% Italien
32% Großbritannien
35% Deutschland
46% Niederlande


Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Organerhaltenden Methoden weitaus kostengünstiger als die radikalen Behandlungen (mit Gebärmutterentfernung). Auf Grund der Tatsache der kurzfristigen und langfristigen psychosoziologischen Folgen dieses chirurgischen Eingriffes, sind sich die französischen Gynäkologen jetzt einig die Anzahl der Hysterektomien zu senken (17,25).
Sur le plan économique, les traitements conservateurs sont sensiblement moins onéreux que les traitements radicaux (avec hystérectomie). Du fait des retentissements psychosociologiques à court et long terme de cette intervention chirurgicale, les chirurgiens gynécologiques français s'accordent actuellement pour diminuer le nombre d'hystérectomies [17,25].

http://www.cngof.asso.fr/d_cohen/coB_19.htm#haut

Und das würden wir uns von den GynäkologInnen wünschen:
Ärzte müssen ihre Mentalität ändern und die Schmerzen ihrer Patienten als wirkliches Leid wahrnehmen, das mit allen Mitteln zu bekämpfen ist: dieses existiert, es genügt einfach die Bereitschaft zu haben es als solches anzuerkennen.
Les médecins doivent changer leurs mentalités et accepter de considérer les douleurs de leurs patientes comme de véritables maux à combattre par tous les moyens : ceux-ci existent, il suffit simplement d’avoir envie de les employer.
http://www.docteurdavidelia.com/10060.html

EXPERTEN SPRECHEN KLARTEXT

Die Entfernung der Eierstöcke verursacht die CHIRURGISCHE MENOPAUSE (so bezeichnen den Zustand MedizInnerInnen -es handelt sich dabei aber tatsächlich um die KASTRATION - diese ist durch den irreversiblen ORGANVERLUST um das Vielfache folgenschwerer als die Menopause und kann nicht mit den natürlichen WECHSELJAHREN verglichen werden!
Trotzdem wird im deutschen Sprachraum oft kein Unterschied zwischen den Wechseljahren und der chirurgischen Menopause gemacht. Warum, wir finden keine schlüssige Erklärung!

Näheres dazu werden Sie auf unserer website in den verschiedenen threads finden


ZU BEACHTEN UNBEDINGT VOR UNTERLEIBSOPERATIONEN:
Die „Sexualfunktion“ nach beckenchirurgischen
Eingriffen lässt sich grundsätzlich
nicht auf ein Organ bzw. die Leitungsbahnen
eines Organs reduzieren.
Wir wissen, dass wir vielmehr von einer
komplexen Interaktion zwischen Psyche,
Nervensystem und – in letzter Instanz –
Genitalorganen sprechen müssen.
Dennoch
sind es gerade die Operationen im
Bereich des Beckens, die – bei Mann und
Frau gleichermaßen – zu grundlegenden
Störungen der Sexualfunktion führen
können. Die Traumatisierung betrifft jedoch
auch hier das „System“ in seiner
Gesamtheit, also Psyche, Nervensystem
und Anatomie der Beckenorgane.


http://www.mediziner.at/content/publikationen/1166773782_2_3.pdf

Nun wird öffentlich zugegeben, dass Frauen nach Totaloperationen schwerste sexuelle Probleme haben können – dass ihre Partnerschaften drohen daran zu zerbrechen – oder zerbrochen sind.
Bis dato hat man uns betroffenen Frauen auf unsere Klagen hin gesagt: Die Sexualität ist im Kopf und hat uns belächelt und als hysterisch, übersensibel etc. hingestellt. Wir mussten uns sehr viel Demütigungen diesbezüglich anhören.


Französische Experten reden öffentlich Klartext:

Testosteronpflaster Intrinsa um die sexuellen Probleme von Frauen, die Opfer einer frühzeitigen chirurgischen Menopause sind, wurde für den europäischen Markt am 27. Juli 2006 zugelassen.

Testosteronpflaster Intrinsa:

Es handelt sich um die erstmalige Behandlung der sexuellen Probleme von noch jungen Frauen, die durch diese frühe Kastration sehr schlecht mit dem Verlust ihrer Weiblichkeit leben müssen. Das sind Probleme, von denen ca. eine Million von Frauen nach der Entfernung von Ovarien und Uterus betroffen sind, und auch wenn nur der Uterus wegen verschiedener Krankheiten entfernt wird: Fibrome, genitale Blutungen, Endometriose oder seltener wegen Krebs.
„Denn auch bei alleiniger Hysterektomie, ohne die Ovarien anzurühren, reduziert man 40 bis 50% der ovariellen Durchblutung“, erklärt Prof. Pierre Mares, gynäkologischer Chirurg in Nîmes. „Mit dem Risiko eine echte chirurgische Menopause nach sich zu ziehen, deren Auswirkungen im Folgejahr des Eingriffes auftreten.

Jede zweite Frau klagt über Rückgang der Libido, schweres psychisches Leid nach einer chirurgischen Menopause- auch wenn sie mit Östrogenen substituiert wird.

Den Frauen auf ihre Klagen hin zu sagen, “Madame, das ist im Kopf”, wie es lange Zeit Gepflogenheit war, ist eine Blödheit, bekräftigt Dr. Sylvain Mimoun, Gynäkologe und Arzt für Psychosomatik in Paris.

http://www.lefigaro.fr/sciences/20061111.FIG000000557_un_patch_pour_restaurer_la_libido_des_femmes.html

Chirurgische Menopause: zahlreiche Konsequenzen

Die chirurgische Menopause bedeutet eine schwere Prüfung, vor allem auf psychologischem Niveau. „Die chirurgische Menopause wird noch schlimmer erlebt als die frühzeitige Menopause, da sie den Verlust des Uterus und der Ovarien, den Sitz der Weiblichkeit bedeutet., unterstreicht Doktor Michèle Lachowsky.

Source : “Santé sexuelle au féminin et hormones mâles dans le cadre de la ménopause chirurgicale”, juin 2006, P&G Pharmaceuticals.
A. Lecrubier
Genesis, septembre 2006, N° 118

Hormontherapie HRT
Hormontherapie: Anwendungsform ist entscheidend
Die französische Studie namens "Esther" hat herausgefunden, dass die Zufuhr der Hormone über die Haut mit eindeutig weniger Risiko (Thrombosen etc.) einhergeht.
Die Ergebnisse wurden bereits im Februar 2007 von der INSERM, dem nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung veröffentlicht:

http://ist.inserm.fr/basispresse/CPS/CPS2007anglais/21february2007.pdf


ACHTUNG! ATTENTION!
Online Petition: SAY NO'TIL YOU KNOW -Sag NEIN bis du es sicher weißt, der HERS FOUNDATION in den USA für eine Gesetzesänderung gegen unnötige und unzureichend aufgeklärte Gebärmutter und/oder Eierstockentfernungen = KASTRATION seit April 2007
http://www.ipetitions.com/petition/saynotilyouknow/

Hier kann man auf englisch seine Erfahrungen mit den Unterleibsoperationen mitteilen:
http://hysterectomyinformation.blogspot.com/

Neu: online Galerie der HERS Foundation
Erschütternder Versuch über die bildende Kunst die möglichen schweren Auswirkungen von Hysterektomie und Kastration auf den weiblichen Körper und die Seele darzustellen
http://www.hersfoundation.com/gallery/index.html

Theaterstück "unbecoming" über unnötige Unterleibsoperationen nun als DVD erhältlich:
http://www.unbecomingplay.com/

Die englischen und französischen Auszüge in der Rubrik Fachliteratur werden zur umfassenderen Information so bald wie möglich noch gänzlich ins Deutsche übersetzt werden.

Diese Seiten dienen nur zur Information und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen approbierten Arzt in keinem Fall ersetzen. Sie beinhalten keinerlei Empfehlungen bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren, spezieller Medikamente oder anderer Produkte. Sie können und dürfen in keinem Fall die Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation bilden.
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